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DEFAULT : Erstmaliger Firmgottesdienst mit Weihbischof Dr. Jaschke auf Pellworm
05.11.2008 19:29 ( 2309 x gelesen )

"De Pellwormer" - Ausgabe Juli 2003

Erstmaliger Firmgottesdienst mit Weihbischof Dr. Jaschke auf Pellworm



Am vergangenen Samstag spendete Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke (61) im Rahmen eines Gottesdienstes im "Momme-Nissen-Haus" Nadine Balica, Gesa und Swea Hagenhoff das erste Mal (!) auf Pellworm das Sakrament der Firmung. Zuvor hatte er die Firmbewerber eingeladen, um sie kennen zu lernen.
Anschließend folgte der feierliche Gottesdienst. Am Altar standen der Weihbsichof, der Husumer Pfarrer Mirko Zawiasa, Monsignore Peter Schmidt aus Hamburg und der Gastpriester D. Biancucci . Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes gestalteten der Ökumenische Gospelchor unter der Leitung von Pastor Manfred Adam , Natalia Kosak, Orgel, und Matthias Hagenhoff , Gitarre.
Das Motto lautete: „Die Sache Jesu braucht Be-geisterte“. Der Weihbischof ging in seiner Ansprache mehrfach darauf ein. Damit in der heutigen Zeit das Religiöse, das Spirituelle, das Geistige nicht verlorengeht, brauchen wir den Heiligen Geist.
Gott macht uns Menschen das Angebot, daß wir unser Leben in seine Hände legen, daß er uns er-füllt mit dem Heiligen Geist. Der Mensch- so sagte der Weihbischof Jaschke weiter- stehe mit seinem Glauben, seinen Lebensfragen, seiner Suche nach Sinn, seiner Sehnsucht nach Leben nicht allein da. Die Firmung ist ein Zeichen dafür, daß Gott uns Kraft schenkt. In Erinnerung an das Pfingstereignis, als damals die ersten Christen Gottes Geist bekommen haben, um Jesus nachfolgen zu können, sind wir heute nicht schlechter dran, weil auch wir heute von Gottes Geist gestärkt werden.
Die Firmung in der katholischen Kirche bildet den Abschluss einer Art „dreistufigen Eingliederung“ in die Glaubensgemeinschaft. Durch die Taufe wurden die jungen Christen Nadine, Gesa und Swea in die Kirche aufgenommen. Bei der Erstkommunion (Abendmahl) beginnt man die Heilige Messe mitzufeiern und durch die Firmung bekennen sich die jungen –mündigen- Christen bewusst zum Glauben, den ihre Eltern und Paten stellvertretend bei der Taufe ausgesprochen hatten.

Der Weihbischof fühlte sich sichtlich wohl und war beeindruckt vom herzerfrischenden Gottesdienst mit Taizegesängen, Gospelliedern und dem „Friedensgruß“, wo die Firmlinge Rosen als Zeichen der Freundschaft und des Friedens an alle Gäste verteilten.

Der „Hirte“ Dr. Jaschke war begeistert von dem beinahe familiären Kontakt zu den Gemeindemitgliedern auf Pellworm und dem „ökumenischen Geist“. Die Firmlinge und die Katechetin Cordula Kamps sprachen stellvertretend für alle ihren Dank beim Bischof aus. Anschließend wartete eine „stärkende Zwischenmahlzeit“ beim Küsterehepaar Rahn, bevor der Weihbischof seine Firmreise Richtung Nordstrand fortsetzte, wo ein weiterer Firmgottesdienst auf dem „Programm“ stand.


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