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DEFAULT : Wort des Monats Mai
03.05.2011 17:47 ( 696 x gelesen )

Wort des Monats Mai 2011

Wenn der Satz
„Jesus lebt“ geglaubt
würde, müssten den
Christen eigentlich Flügel
wachsen, die Gemeinden
müssten vor Kraft
strotzen,
ihre begeisterten
Mitglieder müssten an
Ostern durch die Straße
rennen und jedem ins
Ohr brüllen: "Gott lebt!
Wirklich, er lebt!"
Stattdessen stehen sie
mit allen anderen
im Stau auf der Autobahn.

Aus dem Magazin der
Süddeutschen Zeitung
 


Gute Aussicht - Ostern 2011
Aus der Grabkammer schaue ich hinaus.
Grelles Taglicht lässt alle Konturen verschwimmen.
Sogar hier drinnen wird es hell.
Aber ein Ort zum Bleiben ist das nicht.
Der mannshohe Stein ist zur Seite gerollt,
ich gehe mit eigener Kraft wieder ins Leben hinaus.

Es wird erzählt von einer Grabkammer,
die war dem hier zur Totenruhe Gelegten kein Ort zum Bleiben.
Der mannshohe Stein war zur Seite gerollt,
der Tote vom Tod befreit.
Engel deuten das Wunder.
Und die Künstler malen gleißendes Licht
– kommt´s von innen, von außen?

Einmal, so heißt es, soll auch an mir dieses Wunder gescheh´n,
soll mein Grab sich auftun,
und der Lebendige führt mich hinaus ins Licht, in seine Herrlichkeit.
Dann ist dem Tod die Macht genommen,
es gibt keine Grabkammern mehr.

Christus ist von den Toten auferweckt als erster aller Sterblichen.
Was für eine Aussicht!
 


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