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DEFAULT : Rettung für das Momme-Nissen-Haus
05.11.2008 19:58 ( 2166 x gelesen )

Artikel: Neue Kirchenzeitung – Erzbistum Hamburg
vom 17. Oktober 2004, Nr. 42

„Rettung für das Momme-Nissen-Haus“ – Pellwormer Freundeskreis sichert Erhalt der katholischen Filiale

(von Anne Cornilsen)



Im Mai drohte dem katholischen Momme-Nissen-Haus auf Pellworm noch das Aus. Aufgrund der geringeren Kirchensteuern hatte das Bistum angekündigt, die Außenstelle der katholischen Kirchengemeinde Nordstrand zu schließen. Etwa 50 Pellwormer Katholiken und zahlreiche Kurgäste sahen dem Verlust ihres Gotteshauses entgegen.
In diesen Tagen verkündete der Förderverein „Freunde des Momme-Nissen-Hauses“, der den Erhalt des Hauses zu seinem Ziel erklärt hat, nun eine frohe Nachricht. Spenden, Vereinsbeiträge und ein Zuschuss der Kommune haben die finanzielle Existenz des Momme-Nissen-Hauses für 2005 gesichert, die Profanierung ist vorerst abgewendet.
„Jetzt können wir uns der Gestaltung eines kulturellen Programms zuwenden,“ freut sich Matthias Hagenhoff, der sich als Vereinsmitglied für das Momme-Nissen-Haus einsetzt. Pro Jahr sind zwei Treffen geplant. Eines wird die ökonomischen Aspekte zum Thema haben, eines die inhaltliche Gestaltung.
„Wir möchten ein Programm für Erwachsene anbieten, zusätzlich zu den Gottesdiensten,“ erklärt Bernd Duhn, Abteilungsleiter Kirchengemeinden im Erzbistum, der mit dem katholischen Bildungswerk an der Ausgestaltung arbeiten wird. Matthias Hagenhoff hat bereits Ideen: „Schön wäre es, Vorträge von Größen der theologischen Szene auf Pellworm anbieten zu können, zum Beispiel von Prof. Fulbert Steffensky.“ „Der Hamburger Theologe beschäftigt sich mit Spiritualität im Alltag und der Frage, was der einzelne Mensch tun kann, um seine tägliche Routine zu beleben,“ so Hagenhoff. Inszwischen hat auch Militärbischof Walter Mixa (Eichstätt) seine Unterstützung für das Haus zugesagt. Von ihm erhoffen sich die Norddeutschen auch die Vermittlung von Gastpriestern. Wegen der erwarteten Schließung haben die Betreuer noch keine Gastpriester für 2005 eingeladen.
Die Sicherung des finanziellen Fundaments hat dafür gesorgt, dass die entscheidene Vision nicht begraben werden mußte: „ Pellworm mit dem Momme-Nissen-Haus als spirituelles Zentrum an der Westküste- das wär es,“ bekennt Matthias Hagenhoff, der in der aktiven Zusammenarbeit aller Mitwirkenden das Ideal einer lebendigen Gemeinde verwirklicht sieht. Seit Sommer ist das „Momme-Nissen-Haus“ –dank Michael Schilke- auch im Internet vertreten: www. Momme-nissen-haus.de

 

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