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DEFAULT : Bewegende Kar- und Ostertage
12.04.2016 12:43 ( 834 x gelesen )

Bewegende Kar- und Ostertage

Die „heilige Woche“ 2016 begann im Momme-Nissen-Haus mit der Segnung der Buchs-Zweige. Pfarrer Cremers, der Ruhestandspriester aus Dorsten, war nicht zum ersten Mal zu dieser Jahreszeit auf Pellworm. Für ihn gehört der Palmsonntag, an dem die Gläubigen dem feierlichen Einzug Jesu nach Jerusalem gedenken, untrennbar zur gesamten Liturgie, die sich Gründonnerstag mit der Erinnerung an Fußwaschung und Einsetzung des Abendmahls fortsetzt, und am Karfreitag ihren vorläufigen Höhepunkt findet im Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu Christi. All dies Geschehen mündet aber unausweichlich in die Auferstehung, die in der wichtigsten und schönsten liturgischen Feier des gesamten Kirchenjahres, der Osternacht, ihren Glanzpunkt findet...



Der Zelebrant verstand es, den zwischen 20 und fast 40 Gottesdienstbesuchern diesen Gesamtzusammenhang jeweils nahezubringen. Neben Pellwormer Katholiken bestand die Gottesdienstgemeinde wie immer aus Mitgliedern fast aller deutschen Diözesen; auch aus der Schweiz waren Mitfeiernde anwesend.

Die feierliche Osternacht klang aus mit einer Agape, für die in gewohnter Weise das Hausmeisterehepaar Rahn die Rahmenbedingungen geschaffen hatte: Bunte Ostereier, Schnittchen und Getränke waren liebevoll arrangiert, und, was besonders wichtig war, man kam miteinander ins Gespräch.

Fortgesetzt wurde das liturgische Geschehen in den beiden Gottesdiensten am 1. und 2. Ostertag; Pfarrer Cremers bot auch Ruth Radecker( Orgel und Gesang), Agnes Radecker  (Flöte und Gesang), Pfarrer Cremers, Elisabeth Wittkampf (Flöte und Gesang), Franz Josef Wittkampf ( Gesang)  von links nach rechtsfür den Mittwoch in der Osterwoche noch eine Abendmesse an, die ebenfalls gut besucht war.

In allen Gottesdiensten musizierten – in jetzt schon zur Tradition gewordenen Manier – ein Flötenensemble mit diversen Triosonaten sowie ein Gesangsquartett. Die Musiker/innen, die aus den Diözesen Würzburg, München und Speyer stammen, bereicherten die jeweilige Liturgie mit auf den Anlass abgestimmten Stücken.

Am Ende der „heiligen Woche“ gab es nur zufriedene Gesichter: Pfarrer Cremers, Pellwormer, Urlauber, Musiker und Frau Rahn, die Vorsitzende des Fördervereins, die am Schluss einen erklecklichen Kollektenbetrag für die Dachsanierung des Momme-Nissen-Hauses zur Bank bringen konnte.


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