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DEFAULT : Wort des Monats November 2008
05.11.2008 22:50 ( 1205 x gelesen )

Wort des Monats

November 2008  

Momme-Nissen-Haus

von: 

„Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich nur rückhaltlos
seiner Führung anvertrauten.“

Ignatius von Loyola

 



DAS LEBEN MUSS SICH ÄNDERN

Nichts ist so gewiss wie die Ungewissheit,
nichts so unvergänglich wie die Vergänglichkeit.
Darum genieße ich den kostbaren Augenblick,
die schönen Stunden und Tage,
denn sie werden vergehen.
Ich will nicht traurig darüber sein,
sondern dieses unumstößliche Gesetz des Lebens
mit größtmöglicher Gelassenheit akzeptieren.
Ich will lernen, das Wunderbare zu umarmen,
ohne mich daran zu klammern.

Das Leben ist in ständiger Bewegung,
immer im Umbruch begriffen.
Es ändert sich von Sekunde zu Sekunde
und muss sich ändern,
um lebendig zu bleiben.

Und ich muss mich mit ihm ändern,
ohne mir untreu zu werden.

Hans Kruppa

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"Lebe jeden Tag, als ob es dein erster und dein letzter wäre."

Angelus Silesius

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"Schafft Euch ein Nebenamt, ein unscheinbares, womöglich ein geheimes Nebenamt! Tut die Augen auf und suchet, wo ein Mensch ein bisschen Zeit, ein bisschen Teilnahme, ein bisschen Gesellschaft, ein bisschen Fürsorge braucht.
Vielleicht ist es ein Einsamer, ein Verbitterter, ein Kranker, ein Ungeschickter, dem du etwas sein kannst. Vielleicht ist es ein Greis, vielleicht ein Kind. Wer kann die Verwendungen alle aufzählen, die das kostbare Betriebskapital, Mensch genannt, haben kann. An ihm fehlt es an allen Ecken und Enden. Darum suche, ob sich nicht eine Anlage für dein Menschentum findet. Lass dich nicht abschrecken, wenn du warten oder experimentieren musst. Auch auf Enttäuschungen sei gefasst. Aber lass dir ein Nebenamt, in dem du dich als Mensch an Menschen ausgibst, nicht entgehen. Es ist dir eines bestimmt, wenn du es richtig willst."

Albert Schweitzer

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Lieber Gott...

Ich habe so lange nicht gebetet.
Ich weiß auch nicht, warum ich es jetzt gerade tue,
und auch nicht, ob es überhaupt richtig ist,
dass ich bete und wie ich bete.
Ich habe soviel auf dem Herzen
und mag es niemanden sagen außer Dir.
Du kennst mich sogar besser als ich mich selbst.
Ich danke dir, dass du mir überhaupt den Mund geöffnest hast,
und bitte dich: Tu es immer wieder und hilf mir. Amen.

Quelle unbekannt

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Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen, um dich zu schützen gegen Gefahren.
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke des Bösen.
Der Herr sie unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst.
Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott heute und morgen und immer,
Amen.

Patrick, Apostel von Irland

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Die größte Kraft des Universums
Ein Märchen

Ein altes Märchen erzählt von den Göttern, die zu entscheiden hatten, wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten, damit der Mensch sie nicht finden könne, bevor er dazu reif sei, sie verantwortungsbewußt zu gebrauchen.

Ein Gott schlug vor, sie auf der Spitze des höchsten Berges zu verstecken, aber sie erkannten, daß der Mensch den höchsten Berg ersteigen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er dazu reif sei.
Ein anderer Gott sagte: »Laßt uns diese Kraft auf dem Grund des Meeres verstecken.« Aber wieder erkannten sie, daß der Mensch auch diese Region erforschen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er dazu reif sei.

Schließlich sagte der weiseste Gott:
»Ich weiß, was zu tun ist. Laßt uns die größte Kraft des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird niemals dort danach suchen, bevor er reif genug ist, den Weg nach innen zu gehen.«

Und so versteckten die Götter die größte Kraft des Universums im Menschen selbst, und dort ist sie noch immer und wartet darauf, daß wir sie in Besitz nehmen und weisen Gebrauch davon machen.

Kurt Tepperwein

 

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