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DEFAULT : Vom Wert der Stille
27.03.2009 09:50 ( 2131 x gelesen )

Horizont vom 29.03.2009

Silence! Stille!
So fordern viele Schilder in Taizé während der Gebetszeiten auf. Dreimal am Tag ist im Umfeld der Kirche von Taizé kein Wort zu hören.

Von Matthias G.-Hagenhoff



Zu einem Mönch, der in einem einsamen Kloster lebte, kamen Leute und fragten: „Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben in Stille und Einsamkeit?“ Der Mönch war gerade dabei, Wasser zu schöpfen. Er sagte den Besuchern: „Schaut in den Brunnen!“ „Wir sehen nichts.“ Nach einer Weile forderte der Mönch die Besucher noch einmal auf, in den Brunnen zu schauen. „Was seht ihr jetzt?“, fragte er sie. „Jetzt sehen wir uns selbst.“ Da sagte der Mönch: „Als ich vorhin Wasser geschöpft habe, war das Wasser unruhig. Jetzt ist es ruhig geworden. Das ist die Erfahrung der Stille: Man sieht sich selbst.“ Wer kennt sie nicht, diese Sehnsucht, „einmal ganz stille sein.“

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